Die Sitzung am 05.05.2026 vereinte wieder viele Themen, die alle spannend und wichtig sind.
Weil sie zeigen, dass auch für Jugend, Senioren, Sport und Kultur in Grasberg viel von Vielen getan wird.

Es gab nach einem halben Jahr Pause interessante Rück-und Ausblicke.
Das Besondere: Alle Generationen kommen in diesem Ausschuss zusammen.
Die Fraktion B90/Die Grünen vertritt in diesem Aussschuss Petra Bauermeister-Mirsanaye.
Heute nehmen wir uns Zeit und berichten wir einmal sehr ausführlich über den Sitzungsablauf und teilen Auszüge aus der Niederschrift, die uns wichtig sind:
Zu sehen war im Rathaussaal die Ausstellung der Grasberger KunstwerkerInnen „sonderbar – wunderbar“, die eine besondere Athmosphäre für diese Sitzung schuf. Auch Ihr könnt sie aktuell im Rathaus besuchen 🏞️.
Unter Tagesordnungspunkt 5 Genehmigung der Niederschrift über Sitzung (14. ) vom 06.11.2025 wurde eine Ergänzung durch Petra Bauermeister-Mirsanaye (Bündnis 90/Die Grünen) eingebracht. Hierzu zitieren wir die Niederschrift:“Die Fassung der Niederschrift wird nach Ergänzung der Niederschrift durch Ratsfrau Bauermeister Mirsanaye, dass die 5.000,00 € Haushaltsansatz für den Tag des Ehrenamtes (unsere OV-Mitglieder erinnern sich an unseren gemeinsamen erarbeiteten Antrag) aus einem Teil der Akzeptanzzahlung Windkraft bereitgestellt wird, einstimmig zugestimmt.“ (Anmerkung: dies hatte sie in der damaligen Sitzung ausdrücklich vorgeschlagen. Da der Satz fehlte kam es zu Missverständnissen, auch bei der Kommunalaufsicht/die Presse berichtete). Zu den weiteren Planungen des „Tages des Ehrenamtes“ durch die Verwaltung ist Petra Bauermeister Mirsanaye mit den Beteiligten im Gespräch. Dazu halten wir Euch weiter auf dem Laufenden.
Unter Tagesordnungspunkt 7 Einwohnerfragestunde ist in der Niederschrift zu lesen: Zitat: „Eine Einwohnerin weist darauf hin, dass der Stromkasten gegenüber von EDEKA in Grasberg beschmiert wurde. Sie bittet die Verwaltung, die Schmiererei zu beseitigen. Der Bürgermeister Ritthaler erklärt daraufhin, dass der Stromkasten im Eigentum eines Stromversorgers steht. Die Verwaltung wird den Hinweis daher an den zuständigen Stromversorger weiterleiten. Anmerkung: Der Stromversorger hat am 06. Mai bestätigt, sich um den kasten zu kümmern und einen Subunternehmer zu beauftragen“
Danach folgte Tagesordnungspunkt 8 Bericht aus der Arbeit des Seniorenbeirates und Jugendparlaments Auszug aus der Niederschrift/Zitat: „Herr Perband vom Seniorenbeirat berichtet, dass der aktuelle Flyer des Seniorenbeirats noch in Arbeit ist und Ende des Monats damit gerechnet werden kann. Am heutigen Tage fand das jährliche Spargelessen mit einer guten Beteiligung statt. In der letzten Woche fand auf dem Findorffhof ein Vortrag des Chefarztes der Kardiologie des Kreiskrankenhauses Osterholz-Scharmbeck statt.
In naher Zukunft steht ein Besuch des Seniorenheims „Haus Eichengrund“ an sowie das 20. Jubiläum
des Seniorenbeirates am 08.09.2026 mit einem Grilltag auf dem Findorffhof.
Mattis Bahrenburg berichtet im Namen des Jugendparlaments über die Planung eines Jugendkongres-
ses, der am 17.06.2026 im Sitzungssaal des Rathauses Grasberg stattfinden soll. Das Jugendparla-
ment steht derzeit noch mit den umliegenden Schulen in Abstimmung, damit die SchülerInnen aus Gras-
berg an diesem Tag die Möglichkeit haben, am Jugendkongress teilzunehmen“.
Bürgermeister Ritthaler ergänzt hier noch, dass am 13.05.2026 auf dem IGS-Spielfeld erstmals ein Sportangebot startet, dass von der TSG WGE, dem Jugendtreff und dem Jugendparlament initiiert worden ist. Es wird Basketball und Volleyball für alle von 10 bis 99 Jahren angeboten.“ Dieser wird auf den Social-Media-Kanälen der Initatoren beworben.
Unter Tagesordnungspunkt 9 berichtete Lukas Schlösser aus der Arbeit des Jugendtreffs.
Hierzu ist in der Niederschrift zu lesen (Zitat): „Lukas Schlösser berichtet über die vergangenen gut gelaufenen Ferienprogramme vom Winter und Ostern sowie über das Fußballturnier, das am Anfang des Jahres stattgefunden hat. Aufgrund der etwas rückgängigen Besucherzahlen des Jugendtreffs, wurden die 4.Klasse zu einem Besuch eingeladen. Dies hat auch gut geklappt und ein paar Gesichter wurden in den nächsten Wochen
auch im Jugendtreff wiedergesehen. Die Planung für die nächste Zeit im Jugendtreff ist, dass für die offene Jugendarbeit Schwerpunkte gesetzt werden und diese im laufenden Betrieb mit den Jugendlichen erarbeitet werden können. Der erste Schwerpunkt könnte das Thema „Sicherheit im Netz“ werden.
Außerdem hat der Jugendtreff bei der ersten Preisverleihung des Landkreises Osterholz einen Preis
für die Fahrt nach Polen mit dem Thema „Die Reise gegen, das Vergessen“ gewonnen.“Ergänzung: Petra Bauermeister Mirsanaye erinnerte daran, dass der Jugendtreff für die „Reise gegen das Vergessen“ den Jugendförderpreis des Landkreises erhalten habe, lobte den Einsatz des Jugendtreffs für die Demokratieförderung und gratulierte zu dieser besonderen Anerkennung“…daraufhin berichtete Lukas Schlösse ausführlich von der Verleihung des Jugendförderpreises des Landkreises für „die Reise gegen das Vergessen“ zu der mehrere Workshops und die Jugendfreizeit in Polen und der Besuch des Konzentrationslagers Ausschwitz-Birkenau gehörten. Während der Preisverleihung haben sich lt. Lukas Schlösser spannende Kontakte, wie z.B. zu zu @lilis.wohnzimmer ergeben (ebenfalls Preisträger).
Wörtlich sagte Petra Bauermeister-Mirsanaye: „…im Namen der Grünen und unseres Ortsverbandes möchte ich mich herzlich bedanken – nicht nur bei den engagierten Mitarbeitenden, sondern ganz besonders auch bei den Jugendlichen, die so intensiv vorbereitet und aktiv mitgewirkt haben. Euer Einsatz zeigt, wie wichtig es ist, sich zu erinnern und zu verstehen, warum es dieses klare „Nie wieder“ gibt. Erinnerung ist keine Selbstverständlichkeit – sie muss lebendig gehalten werden. Genau das gelingt euch mit euren Formaten und Angeboten auf beeindruckende Weise. Meine Fraktion und ich sind euch sehr dankbar dafür, dass ihr jungen Menschen nicht nur Raum gebt, sondern auch Orientierung und eine wichtige Anlaufstelle schafft.“
Hierzu lest gerne folgende informative Artikel:
Homepage Landkreis Osterholz: Erster Jugendförderpreis im Landkreis Osterholz verliehen Das Thema für 2026 lautet „Zukunft gestalten – jung und sichtbar“ Der im letzten Jahr erstmalig ausgeschriebene Jugendförderpreis des Landkreises Osterholz wurde am Dienstag , dem 7. April 2026 durch Landrat Bernd Lütjen verliehen. Zur feierlichen Übergabe haben sich 35 Gäste im Kreishaus I eingefunden. Ebenfalls wurde das Thema für den Förderpreis 2026 bekannt gegeben: „Zukunft gestalten – jung und sichtbar“.
Weser-Kurier vom 23.03.2026 Landkreis Osterholz belohnt Engagement junger Menschen mit Förderpreis
Im Landkreis Osterholz wird im April erstmals der Jugendförderpreis vergeben. Drei Projekte teilen sich das Preisgeld von 2500 Euro. Die Auszeichnung würdigt gemeinsamen Einsatz für Demokratie und Gesellschaft.
Anzeiger vom 14.04.2026 : Beeindruckendes Engagement. Im Kreishaus wurde zum ersten Mal der Jugendförderpreis des Landkreises vergeben. Zehn Projekte wurden dabei ausgezeichnet.
Es folgte Tagesordnungspunkt 10: Ferienspaßaktion 2026 (Drucksachen-Nr. 2026/0052)
Bürgermeister Ritthaler ergänzt zur Vorlage, dass Rückmeldungen zu Aktionen zum Ferienspaß sehr
schleppend sind und immer weniger Aktionen angeboten werden. Aktionen können im Rathaus noch
bis zum 16.05.2026 angemeldet werden.
Bei Tagesordnungspunkt 11 ging es um die Bereitstellung von Haushaltsmitteln für besondere kulturelle
Einzelveranstaltungen (Drucksachen-Nr. 2026/0053), (Anmerkung: die kaum noch abgerufen werden/siehe Sitzungsvorlage). Zitat/Auszug aus der Niederschrift: „Der Ausschuss für Jugend, Senioren, Sport, Kultur und Tourismus nimmt die aufgrund der Entscheidung des Bürgermeisters erfolgten Zuschusszahlungen für besondere kulturelle Einzelveranstaltungen mit überörtlicher Ausrichtung und Wirkung sowie zur Pflege und Bewahrung der plattdeutschen Sprache für 2025 zur Kenntnis.“
Bei Tagesordnungspunkt 12 ging es um die Berufung eines neuen Mitgliedes im Jugendparlament (Drucksachen-Nr. 2026/0070, Zitat aus der Niederschrift: „Nach kurzer Aussprache wird dem Beschlussvorschlag einstimmig zugestimmt: Der Gemeinderat beruft Aylan Noutio als neues Mitglied in das Jugendparlament der Gemeinde Grasberg.“
Dann folgte Tagesordnungspunk 13 Stolpersteine für die Gemeinde Grasberg (Drucksachen-Nr. 2026/0069) (Zitat):
„Ratsfrau Bauermeister-Mirsanaye bedankt sich beim Jugendtreff für dessen Engagement für die Ju-
gendlichen in Grasberg. Die Stolpersteine betrachtet sie als wichtigen Beitrag zur Schaffung eines Ortes
der Erinnerungskultur in Grasberg. ….“
„Lukas Schlösser vom Jugendtreff ergänzt, dass der Jugendtreff zwar Mitinitiator ist, die Initiative zu
diesem Thema jedoch nicht allein ergriffen hat. Die nächste Informationsveranstaltung zu den Stolpers-
teinen findet am 19.05.2026 um 18:30 Uhr statt, zu der alle EinwohnerInnen herzlich eingeladen sind.
Als möglicher Termin für die Verlegung der Stolpersteine schlägt die Stiftung den 9.11.2026 („Schick-
salstag“) vor. Ratsfrau Neumann fügt hinzu, dass sie die Verlegung der Stolpersteine ebenfalls begrüßt und dies als Ausdruck gemeinsamer Verantwortung betrachtet. Ratsvorsitzender Schloo ergänzt, dass die Dorfgemeinschaft Eickedorf das Vorhaben unterstützt und gemeinsam mit dem Jugendtreff den Dorfstein in Eickedorf als geeigneten Ort für die Verlegung der Steine ausgewählt hat. Darüber hinaus betont er, dass die Steine nicht nur in Eickedorf bleiben sollen, sondern künftig auch an weiteren Stellen im Gemeindegebiet verlegt werden können. Nach weiterer Aussprache wird dem Beschlussvorschlag einstimmig zugestimmt:
Der Ausschuss Jugend, Senioren, Sport, Kultur und Tourismus stimmt dieser Verlegung der Stolpersteine am Dorfstein der Dorfgemeinschaft Eickedorf zu.“
Ergänzung unsererseits: Ein wichtiges Thema im Ortsverband ist gelebte Erinnerunskultur. Auch Mitglieder nehmen privat in der durch den Jugendtreff initierten und organisierten Gruppe teil und bringen sich ein.Die Ankündigung für die Stolpersteinverlegung findet Ihr bereits auf der Homepage der Stolperstein-Initiative Landkreis Osterholz e.V. (Link). Dort könnt Ihr auch im Video „Von der Recherche zu den Stolpersteinen“ sehen, wie vielfältig die einzelnen Schicksale und engagierten Gruppen in unseren Nachbargemeinden sind und wie es dann jeweils zu den tatsächlichen Verlegungen kam.
Der Wortbeitrag von Petra Bauermeister Mirsanaye lautete vollständig: „Ein weiterer bedeutender Punkt ist die Initiative der Stolpersteine. Vielen Dank für euer Engagement. Erstmals werden auch in unserer Gemeinde Stolpersteine verlegt – ein wichtiger Schritt für unsere Erinnerungskultur.Dass dies am 9. November 2026 geschieht, am Jahrestag der Reichspogromnacht, verleiht diesem Vorhaben eine besondere, nachdenkliche Bedeutung. Auch Mitglieder unseres Ortsverbandes engagieren sich in dieser Initiative, denn es ist uns ein persönliches Anliegen, dass die Erinnerungskultur in Grasberg ihren festen Platz bekommt. Es ist längst an der Zeit, dass wir – 85 Jahre später – an das Schicksal der Familie Fränkel erinnern. Eine Familie, die hier in Grasberg über Generationen lebte, deren Kinder zwischen 11 und 17 Jahre alt waren, bevor sie im November 1941 deportiert wurden – auf Anordnung, organisiert, und doch mit der Beteiligung von Menschen vor Ort. Gerade das macht deutlich, wie wichtig es ist, nicht nur an abstrakte Zahlen zu erinnern, sondern an einzelne Schicksale. Denn auch heute erleben wir wieder, dass über Begriffe wie „Remigration“ gesprochen wird – oft laut, oft verkürzt, und nicht selten ohne die notwendige Menschlichkeit und Empathie. Umso wichtiger ist es, Erinnerung sichtbar und zugänglich zu machen. Eine Möglichkeit wäre, die Ergebnisse eurer Recherchen digital zu dokumentieren – zum Beispiel durch eine Hinweistafel mit QR-Code auf dem Dorfplatz. So könnten sich alle Bürgerinnen und Bürger jederzeit informieren und erinnern. Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass Erinnerung lebendig bleibt – heute und in Zukunft. Vielen Dank.“
Die Wümme-Zeitung berichtet im Artikel vom 08.05.2026 (online):
Unter Tagesordnungspunkt 14 Behandlung von Anfragen und Anregungen ist in der Niederschrift zu lesen (Zitat): Ratsfrau Bauermeister-Mirsanaye teilt mit, dass beim DRK Rautendorf der Tritt beim Lehrerhaus defekt ist und repariert werden muss. Nach Rücksprache mit der Verwaltung ist der Hausmeister bereits beauftragt, den Tritt zu reparieren
Alle öffentlichen Vorlagen, Sitzungsunterlagen und die Niederschrift aus der auch die Beiträge aller Ausschussmitglieder hervorgehen und aus der wir lediglich einen Teil zitieren findet Ihr wie immer im Ratsinformationssystem (Link) der Gemeinde Grasberg
Ihr seid alle eingeladen:
Um einen echten Eindruck und Überblick zu den kommunalpolitischen Themen zu erhalten bietet sich eine Teilnahme an den öffentlichen Sitzungen an.
Auch die ausführlichen Presseberichte der Wümme-Zeitung sind sehr informativ.
Schaut doch gerne mal in den öffentlichen Sitzungen vorbei, wenn Euch die Grasberger Themen interessieren und Ihr einen eigenen Eindruck zur Politik und Verwaltungsentscheidungen vor Ort gewinnen möchtet.
Uns ist es wichtig auch unsere Eindrücke manchmal auch etwas ausführlicher und damit zur Transparenz zu politischen Entscheidungen/sowie zu unseren Beweggründen beizutragen. Für die Erstellung der Blogbeiträge nehmen wir uns gerne etwas Zeit und geben uns Mühe, damit Ihr auf dem Laufenden bleibt.
Vielen Dank für Euer Interesse an unserer Arbeit!
Fraktion und Ortsverband B90/Die Grünen Grasberg 🌻
Petra Bauermeister-Mirsanaye am 05.05.2026 im Gespräch mit Lukas Schlösser, Mitarbeiter des Jugendtreffs

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