Bildung verbindet: Delegation aus Grasberg besucht Partnergemeinde Szamocin

Thomas Buse, Mitglieder der Grünen Fraktion 2021-2026 war in der laufenden Legislatur als Mitglied des Gemeinderates und des Ausschusses für Schule und Bildung an vielen wichtigen Entscheidungen beteiligt.

Gerade wenn es um Betreuungsangebote und die Begleitung der Umsetzung des offenen Ganztages in Grasberg ging.

Er hat sich in diesem Jahr entschieden, auch für den Kreistag zu kandidieren, und wurde am 13.09.2026 in den Kreistag gewählt. Er wird dort in der Grünen Fraktion im November 2026 seine Arbeit aufnehmen.

Gerade wurde er aus der aktiven Ratsarbeit im Gemeinderat Grasberg verabschiedet und wird B90/Die Grünen als Grasberger ab November im Landkreis vertreten.

Kommalwahl 13.09.2026 Quelle: Votemanager

Wir gratulieren zu diesem Erfolg, danken ihm für seine wertvolle Arbeit und wünschen Thomas Buse, dass er mit seiner vermittelnden Art und auch beruflichen Expertise immer zusammen mit den anderen gewählten VertreterInnen bewegen kann und freuen uns, dasss er mit uns allen und der Gemeinde Grasberg ganz sicher auch politisch verbunden bleibt.

Jetzt endlich kommen wir dazu seinen Bericht zu veröffentlichen, den er uns von einer Reise in unsere Partnergemeinde Sczamocin -mit der die Gemeinde Grasberg und viele Vereine- eine langjährige Freundschaft verbinden, mitgebracht hat.

„Am letzten Augustwochenende machte sich auf Einladung des Grasberger Bürgermeisters Stefan Ritthaler, gemeinsam mit dem Bürgermeister der polnischen Partnergemeinde Szamocin, Jaroslaw Kolak, eine zehnköpfige Delegation auf den Weg nach Polen. Im Mittelpunkt des Besuchs stand der Austausch im Bildungsbereich zwischen den beiden Partnergemeinden.

Zur Delegation gehörten Erzieherinnen aus den kommunalen Kindertagesstätten in Grasberg, Joanna Dohrmann und Kim Segelken, die Leiterin der DRK-Kindertagesstätten im Landkreis Osterholz, Sandra Bädecker sowie die Schulleitungen der Grundschule Grasberg, Heike Krug und der IGS Lilienthal / Grasberg, Eugen Kolodziej. Aus dem Gemeinderat nahmen Kai Entelmann und Thomas Buse, ebenfalls Lehrkraft an der IGS teil. Seitens des Rathauses begleiteten Andrè Bischof, allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters, und Julia Brückmann-Hagelstein, Fachberaterin der kommunalen Kindertagesstätten, die Reise.

Herzlicher Empfang und spannende Einblicke

Alle Beteiligten wurden in Szamocin herzlich empfangen und erhielten interessante Einblicke in die pädagogische Arbeit vor Ort. Besucht wurden mehrere Kindertagesstätten sowie zwei Grundschulen. Dabei wurde deutlich, dass sich das polnische Bildungssystem in einigen Punkten deutlich vom niedersächsischen System unterscheidet. In Polen lernen die Schülerinnen und Schüler bis einschließlich zur 8. Klasse gemeinsam in der Grundschule. Erst anschließend teilen sich die Bildungswege auf: Die Jugendlichen können sich für eine berufliche Ausbildung oder den Besuch eines Gymnasiums entscheiden, an dem sie nach der 12. Klasse die Hochschulreife erwerben können. Auch eine Ausbildung, die gleichzeitig mit dem Abitur abgeschlossen wird, ist möglich. Interessant für die deutschen Gäste war zudem, dass die Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse Deutsch als zweite Fremdsprache lernen.

Partnerschaft mit langer Tradition

Der Bildungsaustausch knüpft an eine bereits bestehende Tradition an. Anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft besuchten Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Lehrkräften die damals noch bestehende Findorffschule.

Die aktuellen Gespräche und Begegnungen haben bei allen Beteiligten den Wunsch geweckt, diesen interkulturellen Austausch wieder stärker zu beleben und insbesondere Jugendlichen neue Begegnungen mit Gleichaltrigen in der Partnergemeinde zu ermöglichen.

Davon können nicht nur die Schülerinnen und Schüler profitieren. Auch für die Lehrkräfte bietet der internationale Austausch wertvolle Möglichkeiten, über den eigenen „Tellerrand“ zu schauen und Erfahrungen auszutauschen – beispielsweise zu kooperativen Lernformen, Tagesstrukturen an Schulen sowie sportlichen und kulturellen Veranstaltungen im Schulalltag.

Gemeinsam den Blick nach Europa richten

Auch die IGS Lilienthal/Grasberg möchte diesen Weg künftig weitergehen und ihr Netzwerk mit Schulen in Europa – und insbesondere mit Schulen in Szamocin – ausbauen. Der Wunsch nach einer weiteren Vertiefung der Zusammenarbeit ist bei den Kolleginnen und Kollegen beider Partnergemeinden deutlich spürbar. Der Besuch hat den Austausch neu belebt und wichtige Impulse für vielleicht zukünftige gemeinsame Projekte gegeben.

Ein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten in Szamocin für den freundlichen Empfang, die interessante Betreuung vor Ort und die Einladung zu diesem gelungenen Austausch.

Grasberg, 11.09.26  Thomas Buse“

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