Heute Vor 40 Jahren ereignete sich die Reaktorkatastrophe in Tschornobyl.
Nachrichten zu den Ausmaßen und Folgen verbreiteten sich erst viel später. Viele von uns erinnern sich an die Nachrichtenlage dieser Tage im April vor 40 Jahren, als unklar war, welche Auswirkungen die radioaktive Wolke auch für Deutschland haben würde…..und welche gesellschaftlichen Auswirkungen auch die späteren Kosten und unabsehbaren Ewigkeitslasten diese Technologie, die eine Hochrisikotechnologie ist und sich als Irrweg entpuppte mit sich bringen würde.
Aktuelle Diskussionen über eine Renaissance und SMR-Technologien führen in die selbe Sackgasse.
Der Super-GAU von Tschernobyl markiert den Beginn der Umweltbewegung und Grünes Engagement🌻
Sie zeigt uns bis heute, warum wir uns maßgeblich für Umweltschutz und alternative Energien einsetzen.
Wusstet Ihr? Erst seit 1986 gibt es überhaupt ein Umweltministerium….
Wir Grüne in Niedersachsen sind uns einig:
Atomkraft? NEIN Danke! – Wir bleiben dabei!
Die marode Asse in der sich die Bergung von radioaktivem Abfall auf unbestimmte Zeit verschoben wurde mit unabsehbaren Gefahren und Kosten für Mensch und Natur, die durch den Bund ungelöste Endlagersuche und die Gefahr für Reaktoren auch durch Kriege zeigen, dass der Atomausstieg 2023 richtig war-Die Zukunft ist erneuerbar-
Thema war dieser bittere Jahrestag auch heute wieder, auf unsererLandesdeligiertenkonferenz in Emden, auf der Julia Verlinden dazu sprach:

Es folgt ein Zitat aus dem aktuellen Blogbeitrag unseres Landesverbandes :
40 Jahre Tschornobyl: Radioaktiv bis heute
Hannover, 26.04.2026 – Am zweiten Tag unseres Landesparteitags verbinden wir bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Niedersachsen das Gedenken an die Reaktorkatastrophe von Tschornobyl mit konkreten Antworten auf die drängenden Umweltfragen der Gegenwart. Im Mittelpunkt stehen der 40. Jahrestag der Katastrophe sowie der Antrag „Nachhaltige Wasserpolitik für Niedersachsen“.
Die Folgen von Tschornobyl waren bis nach Niedersachsen spürbar und für viele der Anstoß, sich bei den Grünen zu engagieren.
Die Bundestagsabgeordnete Julia Verlinden machte deutlich wie unmittelbar die Risiken der Atomkraft sind und welche langfristigen Folgen sie nach sich ziehen können:
„Der Wetterbericht und die Windrichtung entschieden damals über die Strahlenbelastung – auch bei uns in Niedersachsen. Noch heute sind zum Beispiel Wildschweine und Pilze aus Süddeutschland radioaktiv belastet. Und die Sorge über die Beherrschbarkeit von Atomkraftwerken ist geblieben, nicht zuletzt durch alte Reaktoren in Europa, ungelöste Endlagerfragen und neue Risiken wie den Krieg in der Ukraine.
Wo die russische Firma Rosatom Brennelemente für europäische Reaktoren herstellen will, fordern wir von der Bundesregierung, die Sicherheitsfragen endlich ernst zu nehmen und diesen russischen Einstieg in die Atomfabrik in Lingen zu verhindern.
Der Weg in eine sichere Zukunft führt nur über erneuerbare Energien.“
🌻
Aktuelles:
Pressemitteilung vom 16.04.2026:
Umweltminister Meyer: „Rückholung des Asse-Atommülls darf nicht weiter verzögert werden“
22.04.2026 Dokumentarfilm ARD Tschernobyl 86-Der Super-GAU vom
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