Für die Fraktion B90/Die Grünen ist in Grasberg im Ausschuss für Schule und Bildung Thomas Buse aktiv und engagiert sich dafür, dass gute Lösungen für alle Beteiligten gefunden werden.
Es folgt eine Zusammenfassung der letzten Ausschusssitzung im Februar:
In der letzten Sitzung des Ausschusses für Schule und Bildung vom 26.02.2026 wurde unter dem Tagesordnungspunkt 10 über die Fortführung der Frühbetreuung an der Grundschule Grasberg beraten. Anlass waren insbesondere die finanziellen Auswirkungen für die Gemeinde als freiwillige Aufgabe sowie die anstehenden Veränderungen durch die Einführung der Ganztagsschule zum Schuljahr 2026/2027.
Die Frühbetreuung von 7:30 Uhr bis 8:15 Uhr wurde bereits im Oktober 2022 beschlossen und im Mai 2024 ausdrücklich bestätigt. Anlass war damals die Beobachtung, dass einige Kinder bereits weit vor Unterrichtsbeginn allein sich auf dem Schulgelände aufhielten und eine Umfrage an die Eltern diesen Bedarf bestätigte.
Thomas Buse, Ausschussmitglied der Grünen-Fraktion im Gemeinderat, machte deutlich: Die Frühbetreuung ist kein „Nice-to-have“, sondern eine notwendige Unterstützung für viele Familien. Gerade für Eltern, die beispielsweise nach Bremen pendeln, ist sie ein unverzichtbarer Bestandteil ihres Alltags. Während in den Kindertageseinrichtungen eine Betreuung ab 7:30 Uhr längst selbstverständlich ist, darf diese Verlässlichkeit nicht mit dem Wechsel in die Grundschule enden.
Zugleich ist die Frühbetreuung auch ein klarer Standortfaktor für Grasberg. Familien erwarten zu Recht verlässliche Betreuungsangebote – auch über den reinen Unterricht hinaus. Hier sollte auf keinen Fall gespart werden, dies wäre eine falsches Signal.
Die Schulleiterin Heike Krug bestätigte in der Sitzung, dass der gesetzliche Anspruch auf eine achtstündige Betreuung im Rahmen der Ganztagsschule künftig von 8:00 bis 16:00 Uhr abgedeckt wird. Eine frühere Betreuung oder ein vorgezogener Beginn der Ganztagsschule sei aus organisatorischen, personellen und wissenschaftlichen Gründen nicht umsetzbar. Umso wichtiger ist es, die bestehende Frühbetreuung aufrechtzuerhalten, um eine Betreuungslücke zu vermeiden.
Auch aus finanzieller Sicht spricht wenig gegen eine Fortführung: Die Mittel für 2026 für die pädagogischen Fachkräfte (Angestellte der Gemeinde) sind bereits eingeplant. Zudem verkürzt sich die Betreuungszeit ab August auf 7:30 Uhr bis 8:00 Uhr, wodurch sich die Kosten weiter reduzieren werden.
Im weiteren Verlauf der Beratung wurde deutlich, dass eine verlässliche Lösung auch für die Beschäftigten notwendig ist. Ganzjährige Arbeitsverträge für die drei Betreuungskräfte sorgen nicht nur für Planungssicherheit in der Verwaltung, sondern sind auch ein Zeichen von Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitenden.
Am Ende konnte ein einstimmiger Beschluss zur Fortführung der Frühbetreuung als freiwillige Leistung der Gemeinde für das Schuljahr 2026/2027 gefasst werden. Dieses Ergebnis ist richtig und wichtig – für die Familien, für die Beschäftigten und für die Zukunftsfähigkeit unseres Ortes.
Der Beschluss lautete:
„Der Ausschuss für Schule und Bildung spricht sich für die Fortführung der
Frühbetreuung von 7:30 Uhr bis 8:00 Uhr bis zum Ende des Schuljahres
2026/2027 aus.
Zum Ende des Haushaltjahres 2026 sollen im Rahmen eine Evaluierung die
Auslastung der Frühbetreuung und die zukünftigen Kosten durch die Verwal-
tung geprüft werden.“
Als Fraktion und Ortsverband begrüßen wir diese Entscheidung ausdrücklich. Klar ist aber auch: Verlässliche Bildungs- und Betreuungsangebote dürfen keine dauerhafte Verhandlungsmasse sein, sondern müssen langfristig gesichert werden. Nur so bleibt Grasberg ein attraktiver Ort für Familien..
Alle Themen der Sitzung findet Ihr wie immer in der öffentlichen Niederschrift, und im öffentlichen Sitzungspaket, die im Ratsinformationssystem der Gemeinde Grasberg zu finden ist. Denn es ging auch um:
–den Bericht des Bürgermeisters->die Erprobung eines neuen Anbieters für die Mittagsverpflegung im Hort hat ergeben, dass kein Anbieterwechsel erfolgt. Das neue Baumhaus für den Pausenhof der Grundschule soll in der 11. KW geliefert werden
–die Belehrung und Verpflichtung des in den Ausschuss für Schule und Bildung
neu berufenen Elternvertreters->Verpflichtung von Nadine Eisele, stellv. Elternvertreterin der Grundschule Grasberg
–die Belehrung und Verpflichtung des in den Ausschuss für Schule und Bildung neu berufenen Mitgliedes
mit beratender Stimme für den Bereich „Betreuung von Kindern und Tageseinrichtungen“->Verpflichtung von Lennard Stelljes, Mitglied mit beratender Stimme
–die Erweiterung der Grundschule Grasberg zur 4-Zügigkeit/Sachstandsbericht->Die Arbeiten zur Erweiterung der Grundschule Grasberg zur 4-Zügigkeit schreiten weiter voran und können
voraussichtlich zu den Osterferien abgeschlossen werden. Somit befindet sich die gesamte Baustelle mit
kleinen Verzögerungen grundsätzlich noch im geplanten Zeitfenster (alle Infos siehe Sitzungspaket)
–Aufnahme und Gruppenbildung für das Kindergartenjahr 2026/2027->alle Infos siehe Sitzungspaket
–Abdeckung des Platzbedarfes für das Kindergartenjahr 2026/2027->alle Infos siehe Sitzungspaket
Den Artikel der Wümme-Zeitung vom 03.03.2026 findet Ihr hier: Frühbetreuung an der Grundschule Grasberg auf dem Prüfstand
Das gesamte Sitzungspaket, mit dem die Mitglieder des Ausschusses befasst waren findet Ihr hier.
Wusstet Ihr, dass Grasberg noch eine Besonderheit gibt, und durch eine politische Entscheidung die (kostenpflichtige) Hort- und Ferienbetreuung auch für das kommende Schuljahr zunächst noch durch das Fortbestehen des Hortangebotes des DRK für alle Jahrgänge wohnortnah und in Grasberg vor Ort angeboten und sichergestellt werden kann?
Infos dazu findet Ihr in unserem Blogbeiträgen.
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Für alle, die auch die Entscheidungen zur Einführung des offenen Ganztages und der damit verbundenen Schaffung einer Ferienbetreuung für die künftigen Erstklässler auf Landkreisebene verfolgen, stellen wir weitere Informationen zur Verfügung. Denn grundsätzlich ist der Landkreis Osterholz für die Sicherstellung der Ferienbetreuung für alle Gemeinden verantwortlich (die nicht so ein Angebot wie Grasberg vorhalten können).
Im Jugendhilfeausschuss des Landkreises setzte sich aktuell für Brigitte Neuner (B90/Die Grünen) für eine sozialverträgliche Kostenstaffelung bei der Ferienbetreuung ein:
Hier findet Ihr das komplette Sitzungspaket und die Niederschrift der letzten Sitzung des Jugendhilfeaussschusses vom 10.03.2026 des Landkreises Osterholz.
Die Wümme-Zeitung berichtete am 17.03.2026 Streit um Gebührenhöhe Zahlen Eltern 188 Euro pro Ferienwoche?
Zitat hieraus: „Was beantragen die Grünen? Neuner-Krämers Vorschlag lautet, niedrigere Einkommensgruppen, die ohnehin schon weniger zahlen sollen, weiter zu entlasten. Besserverdiener sollten stattdessen noch mehr zur Kasse gebeten werden. Die Sozialstaffelung gegen Einkommensnachweis wie bei den Krippengebühren müsse insgesamt auch unbürokratischer gestaltet werden, damit nicht so viele Unterlagen vorzulegen und zu prüfen sind. Leistungsbezieher sind zwar so oder so kostenfrei, dennoch müsse bei den Betreuungskosten auch an die soziale Teilhabe gedacht werden. In Zahlen: Geringverdiener zahlen im 30-Prozent-Modell mindestens 67 Euro pro Kind und Woche, bei einer 50-Prozent-Quote geht es ab 112 Euro los.“
Neu ist: Seit dem 20.03.2026 stellt der Landkreis folgende Informationen und eine Anmeldeportal online zur Verfügung: Landkreis Osterholz startet Ferienbetreuung für Erstklässlerinnen und Erstklässler
„Mit Blick auf den kommenden gesetzlichen Anspruch auf Ganztagsbetreuung im Grundschulbereich hat der Landkreis Osterholz ein Betreuungsangebot aufgestellt: Ab den Herbstferien 2026 wird erstmals eine Ferienbetreuung für Grundschulkinder angeboten“. Die Kosten sind dort bei verbindlicher Anmeldung zu zahlen sind, sind jetzt individuell gestaffelt und werden bei Anmeldung ersichtlich.
Weitere Infos zur Arbeit unseres Kreisverbandes und der Kreistagsfraktion und ein Pressearchiv findet Ihr hier
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